Name: Robert Büschel
Geburtsjahr, -ort: 1988 | Altdöbern
Berufliches Zuhause: Leiter der Städtischen Sammlungen bei der Stadtverwaltung Cottbus
Hobbies: Rettungsschwimmen & Vizevorsitz bei der DLRG Cottbus, Joggen
Status: Rückkehrer
Nicht weniger als ein Generationenwechsel vollzieht sich derzeit in den Städtischen Sammlungen Cottbus. Den Erfahrungsschatz der Ruheständler dürfen frische Ideen und Gestaltungswille ergänzen. Seit Januar 2024 leitet Robert Büschel das Triplet aus Stadtmuseum, Stadtarchiv und Wendischem Museum / Serbski muzej. Der studierte Lehrer kam nie richtig los von seiner heimatlichen Boomtown Cottbus und verantwortet seit einem halben Jahr das „Gedächtnis“ der Stadt. Wie er die Herausforderungen des altersbedingten Personalwechsels in seinem 12-köpfigen Team sowie die Ansprüche an ein zeitgemäßes Museum meistern möchte, erfahren wir im Interview mit dem 35-Jährigen. Der in Altdöbern zur Welt gekommene Zwilling hat eine lange Ideenliste für die Zukunft der Städtischen Sammlungen und lädt Interessierte aller Generationen zu vielfältiger Partizipation ein. Was das Arbeiten in seinem Team ausmacht, wo er aktuell Verstärkung sucht und welcher Ort in Cottbus seine Augen zum Strahlen bringt, verrät er uns auf einer kleinen Entdeckungsreise durch sein berufliches Zuhause.
Herr Büschel, warum und wie lange waren Sie bisher von Cottbus getrennt?
Ich bin in Cottbus aufgewachsen, zur Schule gegangen und habe hier mein Abitur gemacht. Für mein Lehramt-Studium ging ich nach Potsdam, dort bin ich allerdings nie richtig angekommen. Schon immer war ich durch Sport und Familie fest in Cottbus verankert und so blieb stets ein Fuß in der Tür. Da auch meine Frau Cottbuser Wurzeln hat, zog es uns recht bald zurück in die Heimat, spätestens mit der Familiengründung goldrichtig.
Sie haben dann statt der Lehrer-Laufbahn die Arbeit im Museum bevorzugt – wie kam es dazu?
Bereits während meines Studiums absolvierte ich ein Praktikum im Cottbuser Stadtmuseum. Weil die Städtischen Sammlungen auch damals schon viele Ideen und wenige Köpfe zählten, konnte ich als Student bereits Projekte begleiten und mitgestalten. Das fand ich so spannend, dass ich mich 2015 für eine Stelle bewarb und ab Dezember dann fest zum Team gehörte. Damals stieg ich als Museumspädagoge ein, seit 1.1.2024 leite ich die Sammlungen und „beerbte“ Steffen Krestin nach rund 30 Jahren - ein Mann mit Hut und Fliege, dessen Fußstapfen groß sind…
Vom Praktikanten zum Chef in gut zehn Jahren, das klingt nach viel Engagement und Herzblut. Was macht die Arbeit im Museum für Sie so besonders?
Zum einen ist es der familiäre Rahmen: wir sind ein kleines, kompaktes Team, das sich wie eine zweite Familie anfühlt. Thematisch ist es zudem faszinierend für mich, die großen Geschichten im über Jahrhunderte nicht ganz so großen Cottbus zu erzählen, zu erhalten und zu vermitteln. Der regionale Bezug in zwei Museen und das umfangreiche Stadtarchiv sind wunderbare Orte, die viel Kreativität und Engagement zulassen.
Betrifft der Generationenwechsel neben der Leitung auch andere Bereiche der Museen und des Stadtarchivs?
In der Tat verzeichnen wir aktuell einige altersbedingte Personalabgänge. Wir konnten bzw. können insgesamt drei Stellen ausschreiben. Die neue Kustodenstelle konnte erfreulicherweise bereits besetzt werden. Aktuell suchen wir eine*n Sammlungsmanager*in, bald folgt dann ein*e Mitarbeiter*in für das Stadtarchiv.
Es heißt, neue Besen kehren gut. Was bedeutet neues Personal für die Museumsangebote und am Ende für Ihre Gäste?
Wir beschäftigen uns mit der Strategie und künftigen Ausrichtung der Museen. Bisheriges steht auf dem Prüfstand und erforderliche Veränderungen wollen wir herbeiführen. Was uns wichtig bleibt: die Vernetzung mit lokalen Akteuren lief bisher sehr gut, von Umwelt- bis hin zur politischen Bildung. Die bestehenden Kooperationen wollen wir pflegen und weiter ausprägen. Große Potenziale sehe ich bei der Verknüpfung mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg: wir hatten kürzlich erst eine schöne Zusammenarbeit mit einem Studenten im Rahmen einer sehr individuellen Ausstellung. Eine Herausforderung wird sein, die treuen Museumsbesucher zu erreichen, aber auch die junge Generation anzusprechen. Da bin ich zuversichtlich, denn einen fruchtbaren Austausch über Generationen hinweg erleben wir regelmäßig im Team. Ich finde es ganz wunderbar, dass wir Fragestellungen und Interessen von Menschen jeden Alters aufgreifen. Große Potenziale sehe ich noch in der Barrierefreiheit sowie in der Entwicklung aktivierender Elemente für die Ausstellungen des Stadtmuseums. Alle drei Häuser, die den Städtischen Sammlungen angehören, durchlaufen diesen Generationswechsel und werden durch die neuen Kolleg*innen auch neue Impulse erfahren.
Bieten Sie Beteiligungsformate für Bürger*innen oder sollen diese entstehen?
Wir sind bereits im regen Austausch, beispielsweise mit dem Historischen Heimatverein Cottbus. Es ist unbedingt unser Wunsch noch mehr Partizipation zu ermöglichen bzw. entstehen zu lassen! Das Thema braucht aber auch Struktur, ein Konzept und eine klare Zielgruppenansprache. Cottbuser Vereine und Verbände spielen dabei eine wichtige Rolle und holen auch Ausstellungen oder Themenschwerpunkte ins Haus. Zudem wollen wir Menschen anregen, uns Ihr Wissen kund zu tun und zu teilen.
Was macht Ihre Museen einzigartig?
Das Wendische Museum ist eine Kulturperle und mehr oder weniger einzigartig für unsere Region sowie die niedersorbisch-wendische Kultur. Auch Außenstehende können sich über Geschichten und die Objektauswahl damit vertraut machen. Seit vielen Jahren ist das Museum Dreh- und Angelpunkt der sorbischen Community unserer Region. Den Kern des Stadtmuseums wollen wir weiter schärfen. Cottbus ist ein Ort des Wandels, nicht erst mit dem Kohleausstieg. Dies nachzuzeichnen und schwarze Flecken in der Stadtgeschichte aufzuarbeiten, machen wir uns zur Aufgabe. Wir sind bereits jetzt ein starker außerschulischer Partner. Im Bildungsauftrag sehe ich auch perspektivisch einen wichtigen Schwerpunkt. Nicht zuletzt lassen sich im Stadtarchiv Schätze und Wissen bergen. Unglaublich, welches Pfund das auch für die hiesigen Student*innen sein kann.
Verraten Sie uns abschließend bitte – neben den Museen – Ihren Lieblingsort in Cottbus?
Als Rettungsschwimmer liebe ich alles, was mit Wasser zu tun hat. Ganz besonders hat es mir der Cottbuser Ostsee angetan. Ich erlebe die aktuell stattfindende Flutung des Gewässers der Superlative als historischen Moment! Bei vielen Menschen löst das Thema regelrecht Begeisterungsstürme aus. Um den Cottbuser Ostsee herum entstand ein unglaubliches ehrenamtliches Engagement, das zum festen Teil der Cottbuser Vereinslandschaft geworden ist. Wir als DLRG Cottbus sind beispielsweise seit vielen Jahren mit der Stadtverwaltung Cottbus zum Thema „Bade- und Gewässersicherheit“ im Austausch. Der Cottbuser Ostsee mit seiner enormen Fläche und freien Landschaft ist ein echter Sehnsuchtsort für mich. Ich freue mich schon, dort bald noch mehr am, im und auf dem Wasser zu sein.
Wir bedanken uns für das Gespräch. Das Interview führte Solveig Schaal.
---
Wenn auch du in einem familiären Team Cottbuser Historie mitgestalten willst, bewirb dich als Sammlungsmanager*in oder Mitarbeiter*in im Stadtarchiv: bewerbung@cottbus.de. Als Sammlungsmanager*in bist du für ungefähr 150.000 kulturhistorische Objekte mitverantwortlich.
Diese und weitere spannende Stellen findest du in unserem morgigen Verwaltungs-Jobticker!
Wenn du schon immer einen stacheligen Igel anfassen oder die nachgewiesenen 128 Namen für Cottbus wissen wolltest – dann auf ins Museum mit diesen und weiteren sehenswerten Exponaten!
Als jüngstes Ausstellungsobjekt zog das Modell der Turmhaube der Cottbuser Oberkirche in das historische Gebäude in der Bahnhofsstraße 22 ein. Zur Verfügung gestellt von der evangelischen Kirchgemeinde St. Nikolai, wurde es in den letzten Jahren nahe der Oberkirche aufbewahrt. Im Maßstab 1:5 stand es Vorbild für die imposante Turmhaube, welche der größten Kirche der Niederlausitz 1987 aufgesetzt wurde.
Insgesamt befinden sich ca. 1,5 Millionen kulturhistorische, naturkundliche und archäologische Objekte in den verschiedenen Sammlungen des Stadtmuseums.
Die Städtischen Sammlungen mit Stadtmuseum, Stadtarchiv und Wendischem Museum präsentieren sich hier mit ausführlichen Informationen: https://www.stadtmuseum-cottbus.de/ & https://wendisches-museum.de/
Robert Büschel, seit Januar dieses Jahres Leiter der Städtischen Sammlungen, steht uns am kommenden Mittwoch im Boomtown-Interview Rede und Antwort. Wir erfahren, welche Chancen er im Generationenwechsel des Musemsbetriebes sieht und sprechen u.a. über die Besonderheiten „seiner“ Museen sowie seinen Lieblingsort in der Boomtown Cottbus.
Mit dem Lausitzer Frauen Netzwerk, das wir dir am Montag dieser Woche vorgestellt haben, gibt es insgesamt drei Angebote vor Ort, die insbesondere Akteurinnen unterstützen:
➡ Für Geschäftsführerinnen, Inhaberinnen und Frauen in leitenden Positionen bietet das „Business Women Netzwerk Südbrandenburg“ eine Plattform zum Austauschen, Kennenlernen und Zusammenarbeiten. Mitmachen unter: cottbus.ihk.de
➡ Der Gründungsservice der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg berät Gründerinnen zu „EXIST Women“. Momentan im geschlossenen Kreis, starteten Anfang 2024 acht junge Frauen in diesem Programm. Bis zum Jahresende entwickeln sie ihre Geschäftsidee zur Marktreife. Infos unter: http://www.b-tu.de/gruendungsservice/
➡ Aline Erdmann, die Kommunale Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Cottbus, setzt sich vielfältig und engagiert für Geschlechtergerechtigkeit ein. Sie wirkt unter anderem in über 20 Netzwerken und Institutionen mit und ist im Bedarfsfall auch deine Ansprechperson auf kommunaler Ebene. Ihren Tätigkeitsbericht zu den Aktivitäten im vergangenen Jahr liest du hier: Taetigkeitsbericht_der_Kommunalen_Gleichstellungsbeauftragten__1_.pdf (cottbus.de)
➡ Überdurchschnittliche Betreuungsquote und -zeit von Kindern: In Cottbus werden Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt durchschnittlich 44,4 Stunden pro Woche betreut – im Landesdurchschnitt sind es nur 39,2 Stunden pro Woche. Damit hat Cottbus die längsten Betreuungszeiten im Land Brandenburg. Dazu kommt die beste Betreuungsquote Brandenburgs für Kinder im Alter von 3 und 6 Jahren mit 99,7 Prozent. Familie und Beruf lassen sich in der Boomtown Cottbus also besser vereinbaren, besonders im Vergleich mit dem westlichen Bundesgebiet.
➡ Ein Prozent mehr Gehalt: Als einer von ganz wenigen Orten Deutschlands, verdienen Frauen in Cottbus mehr als Männer. Im Durchschnitt liegt die unbereinigte Lohnlücke bundesweit bei Frauen 20 Prozent unter der männlicher Arbeitnehmer.
➡ In Cottbus leben ca. 51.100 Frauen, aber „nur“ 48.850 Männer. In der Stadtverordnetenversammlung liegt der Frauenanteil bei 24 Prozent. Die Boomtown Cottbus bietet beste Rahmenbedingungen (s.o.), dieses Ungleichgewicht zu verschieben.
Diese Fakten haben dich noch nicht von Rückkehr oder Zuzug in die Boomtown Cottbus überzeugt? Melde dich gern bei uns unter mail@boomtown.de, wir unterstützen bei allen relevanten Themen wie Arbeiten oder Leben in deiner neuen Heimat!
Name: Larissa Carlsen
Geburtsjahr, -ort: 1984 | Hamburg
Berufliches Zuhause: Carlsen Coaching
Hobbies: Spaziergänge, Sprachen
Status: Zuzüglerin
Larissa Carlsen ist gebürtige Hamburgerin und heutige Wahl-Cottbuserin. Sie beschreibt sich selbst als Frühaufsteherin und Frühinsbettgeherin, sortiert ihren Kleiderschrank nach Farben und das Bücherregal nach Thema. Nach vielen Jahren Führungserfahrung führte der Zufall sie auf Heimatsuche nach Cottbus. Ungläubiges Nachfragen der Hiesigen zu ihren Beweggründen nimmt sie mit Humor. Dieser gepaart mit Kontaktfreude und Offenheit haben ihr den Weg in der Boomtown geebnet. Wir sprechen mit der heute als Teamcoach Selbstständigen über ihre Gründungserfahrung, das Ankommen in Cottbus und wieso Netzwerke – wie das Lausitzer Frauen Netzwerk – besonders gut in überschaubaren Städten funktionieren.
Wie hast du als gebürtige Hamburgerin deinen Weg nach Cottbus gefunden?
Ich habe 14 Jahre in Berlin gewohnt, für mein VWL-Studium zog ich dorthin. Über ein Praktikum fand ich den Berufseinstieg. Es folgten verschiedene Jobs, die mich in der Hauptstadt hielten. Richtig wohl gefühlt habe ich mich allerdings nie, die Stadt war mir immer zu groß, zu laut und zu voll. Vor drei Jahren dann kündigte ich meinen Job und zog nach Königs Wusterhausen, um aus der Großstadt rauszukommen. Dort fand ich es wirklich schön, aber doch etwas zu klein. Um etwas zu erleben, fuhr ich immer wieder nach Berlin.
Also fingst du an nach einer Stadt irgendwo zwischen 30.000 und 3 Mio. Einwohnern zu suchen?
Genau. Ich wusste, dass ich mit meiner geplanten Selbstständigkeit von überall arbeiten konnte. Mit einer persönlichen Checkliste habe ich mir dann verschiedene Orte in Brandenburg angesehen. Dabei kam mir der Zufall zu Hilfe: 2022 entdeckte ich am Bahnhof ein Banner von Startup Lausitz mit dem Versprechen darauf, meine Idee zum Erfolg zu bringen. Das traf meinen Nerv, ich rief an und fuhr kurze Zeit später nach Cottbus.
Was passierte dann? Hattest du eine Idee von Cottbus und wurde diese bestätigt?
Klar, ich hatte von Cottbus gehört, war aber noch nie dort gewesen. Besonders der präsente Strukturwandel der gesamten Region hat mich neugierig gemacht. Auf dem Bahnhof angekommen, hatte ich noch etwas Zeit und bin zu Fuß zu meinem Termin gelaufen – vorbei an schönen Altbauten. Ich sah viel Grün und auch ansonsten hat einiges zu meiner Checkliste gepasst und mich abgeholt. Also habe ich mir WGs angesehen. Bei der vierten hat es dann direkt gepasst. Am 1. Juni 2024 bin ich nun genau ein Jahr hier.
Welche Erfahrungen hast du beim Ankommen in der Boomtown gemacht? Bist du mit offenen Armen empfangen worden?
Ich würde sagen, dass ich ganz gut im Netzwerken bin und dafür hat Cottbus die ideale Größe. In Berlin kannst du jeden Tag zu X Networking-Events gehen und ständig unverbindlich neue Leute kennenlernen. In Cottbus trifft man sich immer wieder, auch wenn man keine Kontaktdaten ausgetauscht hat und kann Gespräche wieder aufnehmen. Man begegnet mir hier mit großer Offenheit. In meinen Kreisen erlebe ich eher weniger Vorbehalte oder Pessimismus, was die Entwicklung der Region angeht.
In Cottbus und der Boomtown-Region Lausitz gibt es sicher über 100 Netzwerke und Wirtschaftsinitiativen. Gibt es ein Netzwerk, dass du in Cottbus besonders schätzt?
Das Lausitzer Frauen Netzwerk begleitet mich von Anfang an. Es muss etwa eine Woche vor meinem Umzug gewesen sein, als das erste Treffen im Cottbuser Zelig stattfand. Die Initiatorin Romy Hoppe kannte ich schon von einer anderen Veranstaltung und so folgte ich direkt der Einladung. Seitdem habe ich kein Netzwerktreffen verpasst. Ich persönlich bin große Nutznießerin von den Lausitz Frauen. Zusätzlich engagiere ich mich bei vielen Veranstaltungen und bin auch Mitglied der Wirtschaftsjunioren Cottbus.
Wie gut lässt es sich in Cottbus gründen und welche Idee konntest du zum Erfolg bringen?
Begleitet durch Startup Lausitz mit dem umfassenden Gründercoaching wurde ich bestens auf die Selbstständigkeit vorbereitet. In meinen zehn Jahren als Führungskraft im Kundenservice, hat mir besonders die Arbeit mit Menschen Freude bereitet. Als ich mich verändern wollte, stellte ich mir die Frage, was kann ich eigentlich gut und was mache ich gern. Und das ist vor allem andere Menschen auf ihrem Entwicklungsweg zu begleiten. Heute bin ich erfolgreich als Teamcoach tätig und helfe Teams dabei, ihre Zusammenarbeit zu verbessern und begleite sie bei Veränderungsprozessen. Von Cottbus aus reicht mein Auftragsradius auch bis Leipzig und Hannover.
Welche besonderen Herausforderungen siehst du für dich und deine Arbeit in Cottbus?
Ich glaube daran, dass der Strukturwandel positiv durch mich begleitet werden kann. Die Region bietet mir und meiner Arbeit eine spannende Perspektive. Ich möchte Unternehmen gern bei Veränderungsprozessen unterstützen. Mein Resümee nach einem Jahr ist eindeutig: die Kombination aus Cottbus und Selbstständigkeit war goldrichtig.
Verrätst du uns und anderen Ankommenden zum Abschluss noch deinen Lieblingsort in der Boomtown?
Als leidenschaftliche Spaziergängerin fühle mich entlang der Spree richtig wohl. Besonders die Badestelle kann ich im Sommer empfehlen!
Wir bedanken uns für das Gespräch. Das Interview führte Solveig Schaal.
---
Wenn du Larissa Carlsen persönlich kennenlernen möchtest, besuche ein Treffen des Lausitzer Frauen Netzwerks, an dem sie sicher teilnehmen wird. Das nächste Treffen des Lausitzer Frauen Netzwerkes findet unter dem Motto "Mutig voran - Visionen verwirklichen" am 12. Juni ab 17:00 Uhr im Restaurant Rosenflair in der Rosenstadt Forst statt. Ansonsten kannst du dich mit ihr aber auch über ihre Webseite www.carlsencoaching.de oder linkedin.com/in/larissacarlsen vernetzen.
Unter diesem Motto werden am 12. Juni zwischen 60 bis 70 Lausitz Frauen im Rosengarten Forst zusammentreffen. Ab 17 Uhr findet im Restaurant Rosenflair ein unterhaltsamer und erfrischender Abend statt. Viel Raum für Austausch und interessanter Input sind garantiert: Gastgeberin Simone Taubenek, die Bürgermeisterin der Rosenstadt Forst, präsentiert ihre Visionen für die Kreisstadt. Auf den Impulsvortrag von Dr. Ulrike Gutheil zur zukünftigen medizinischen Versorgung in der Modellregion Gesundheit und der neuen Universitätsmedizin folgt ein innovativer „Mut-Workshop“.
Die Veranstaltung richtet sich an Mitgliederinnen des Lausitzer Frauen Netzwerkes sowie Frauen, welche dies werden wollen oder deren Anliegen unterstützen. Das Netzwerk bietet den Frauen in der Lausitz eine Plattform, auf der sie sich vernetzen, gegenseitig inspirieren und in ihrem beruflichen Werdegang stärken können. Die regelmäßigen Netzwerktreffen machen Mut, neue Wege zu beschreiten und Visionen in die Tat umzusetzen. Die Beteiligten tragen die Ideen, ihre Ideale sowie Ansätze in die Wirtschaft und Gesellschaft.
Alle Infos und Anmeldung hier: 5. Netzwerktreffen – Lausitz Frauen (lausitz-frauen.de)
Du glaubst auch daran, gemeinsam stärker zu sein? Dann jetzt unter www.lausitz-frauen.de mitmachen!
Am Mittwoch dieser Woche lernst du in unserem Boomtown-Interview eine junge Hamburgerin kennen, die Cottbus vor einem Jahr bewusst als neue Heimat ausgewählt hat. Wie das Netzwerk der Lausitzer Frauen ihren Start begleitet hat und welche Chancen sie im Strukturwandel für ihre Arbeit sieht, liest du übermorgen hier.
In den Sommermonaten verwandelt sich der Spreeauenpark zwischen Messehallen und Tierpark Cottbus in einen der schönsten Open-Air-Veranstaltungsorte: Filmnächte, Elbenwald-Festival, Kultursommer oder Sportevents – welche Highlights du 2024 nicht verpassen solltest, haben wir für dich zusammengefasst:
➡ Deutscher Präventionstag | 10. und 11. Juni 2024
Der Kongress widmet sich neben allen anderen Themen im weiten Feld der Gewalt- und Kriminalprävention dem Schwerpunktthema „Sicherheit im Wandel“. Im Vorfeld findet vom 1. bis 8. Juni die Cottbuser Präventionswoche statt. Hierbei handelt es sich um verschiedene Angebote innerhalb der Stadt und seinen Trägern, Vereinen oder städtischen Einrichtungen.
➡ Elbenwald Festival | 2. - 4. August 2024
Auch 2024 wird auf die deutschlandweit einzigartige Mischung aus Bands, Lesungen, Stars, Workshops und allem, was dazu gehört gesetzt – im Spreeauenpark Cottbus.
➡ Filmnächte Cottbus | 8. Aug. - 1. Sep. 2024
Filmfans dürfen sich auf Kinofilme und Kinoevents in einer bunten Vielfalt freuen. Eine Mischung aus Blockbustern, Arthousefilmen, Musikfilmen und Klassikern erlebst du im idyllischen Rosengarten des Spreeauenparks.
➡ Liebe kennt keine Liga Open Air | 7. September 2024
Das vielleicht erfolgreichste BenefizOpenAir Deutschlands findet Platz im schönsten Park der Lausitz, dem Spreeauenpark Cottbus. Tausende Fans und Festivalgänger feiern für den FC Energie Cottbus. Freut Euch auf Culcha Candela, Alexander Knappe, DJ Tim Wild, Die Band Neon und viele weitere Überraschungen.
Du willst deinen Lebensmittelpunkt in die grüne Boomtown Cottbus verlegen? Wir unterstützen beim Ankommen. Vereinbare einen kostenfreien individuellen Termin als Video- oder Telefonkonferenz oder persönlich in Cottbus. Wir erfassen dabei deine relevanten Daten, besprechen deine persönlichen Wünsche und beantworten auch gleich Fragen zur BOOMTOWN, zu Jobs und auch den Standortfaktoren von der Kita bis zur Lieblingskneipe.
Name: Karola Komolka
Geburtsjahr, -ort: 1962 | Dissen
Berufliches Zuhause: Parkleiterin Spreeauenpark
Hobbies: Radfahren, Hund, Enkelkind, Natur & Tiere
Status: Immer Hiergewesene
Karola Komolka sorgt mit ihrem Team hauptamtlich dafür, dass sich Flora und Fauna in einer der aufwändigsten Parkanlagen der Boomtown Cottbus die Waage halten. Im Spreeauenpark flanieren und verweilen jährlich tausende Besucher. In der Saison von Mai bis September bietet der Park nicht nur herrliche Natur und Plätze zum Entspannen, sondern ist auch ein Ort für Veranstaltungen – von Hochzeit bis Tagung, von Geburtstagsfeier bis Festival. Warum insbesondere Cottbuser*innen die ehemalige BUGA-Fläche zwischen Stadion und Tierpark mehr wahrnehmen könnten, welche Anekdoten die lebensfrohe, gelernte Schäferin mit Sinn für Pflanzen und Pirole in den vergangenen 30 Jahren gesammelt hat und welche ihre Lieblingsorte sind, erfahren wir im Gespräch mit der gebürtigen Dissenerin.
Sind Sie als Cottbuser Urgestein der Heimat immer treu geblieben oder hat es Sie schon einmal in die Ferne verschlagen?
Ich habe den Beruf des Schäfers in Prettin erlernt und bin im Anschluss für mein Studium der Tierzucht nach Wernigerode gegangen. Danach arbeitete ich bis zur Wende bei der Tierzucht am Cottbuser Viehmarkt als Instrukteur für Schafzucht. Heute wissen nur noch wenige, dass damals in sämtlichen Gemeinden um Cottbus herum in kleinen Schafherden Wolle produziert wurde. Die Arbeit hat mir großen Spaß gemacht. Als junge Frau in einer Männerdomäne bin ich mit den Herausforderungen dieses Berufes gewachsen. Nach der Wende wurde die Tierzucht abgewickelt. Ich wollte meine Heimat nicht verlassen und stieß 1993 als ABM-Kraft in die BUGA-Projektgruppe.
Von der Schafzucht zum Gartenbau – wie gut klappte der Übergang? Woran erinnern Sie sich besonders aus der Zeit der Bundesgartenschau?
Das liegt mittlerweile 30 Jahre zurück. Damals gab es einen ganz besonderen Spirit, alle haben an einem Strang gezogen und gut zusammen gearbeitet. In der Zeit habe ich viel gelernt, was mir auch heute noch zugutekommt. Zunächst bin ich mit dem Thema Nachwachsende Rohstoffe am Umweltzentrum betraut gewesen. Wir hatten dort einen Ausstellungsbereich entwickelt, der nach der BUGA allerdings wieder zurückgebaut wurde. Danach bin ich zum Garten- und Landschaftsbau gewechselt und betreue bis heute als „letzter Mohikaner“ den ehemaligen BUGA-Park. Mein heutiges Wissen über Pflanzen und Bäume habe ich von den vielen Gärtnerkollegen, den Landschaftsarchitekten und der damaligen Bauleitung erworben, die an der Entstehung des BUGA-Parks mit beteiligt waren. Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben.
Wie groß ist die gesamte Parkfläche, die Sie bis heute betreuen?
Die Bundesgartenschau 1995 wurde auf 55 Hektar präsentiert, eingeschlossen damals der Eliaspark und der Vorpark. Der heutige Spreeauenpark ist ca. 20 Hektar groß. An der Entstehung des Parkareals haben damals über 100 Mitarbeitende der Gartenschaugesellschaft mitgewirkt. Heute pflegen wir den Spreeauenpark noch zu dritt.
Was hat sich in den Jahren nach der BUGA im Spreeauenpark verändert und was ist ursprünglich geblieben?
Wir haben erst kürzlich für den neuen Parkplan in alten Fotos gestöbert. Wirklich Wahnsinn, wie groß vor allem die Bäume geworden sind und wie alles zugewachsen ist. Die Sichtachsen haben sich mit den Jahren deutlich verändert. Unser Rosengarten – es gab hier weit über 6.000 Rosen – ist leider verloren gegangen. Viele Fröste und zahlreiche Rehe im Park haben den Bestand vernichtet. Diesen Ausstellungsbereich haben wir komplett in Eigeninitiative und mit viel privatem Engagement umgestaltet. Der Blauregen an der Pergola ist nun endlich nach 30 Jahren so dicht, dass er eine geschlossene Fläche bildet – wunderschön zur Blütezeit. Die Bepflanzung um den Weiher herum ist dagegen fast noch originalgetreu.
Was sind Ihre persönlichen Highlights aus 30 Jahren Spreeauenpark?
Ach, wir haben wirklich viel erlebt, von stupsenden Nutriababys im Staudenbeet, über Karpfenkultivierung gegen Algen im Weiher bis zur aufregenden Befreiung eines wild schreienden, eingeklemmten Rehs an der Eingangstür. Am tollsten sind und waren aber die vielen Menschen, die mich auf meinem Weg zur Parkleiterin begleitet haben und von denen ich viel Unterstützung und auch Anerkennung erfahren habe.
Welche Freizeitmöglichkeiten haben Besuchende im Spreeauenpark?
Außer Grillen darf man bei uns alles! Zum Picknicken, Feiern, Flanieren oder Entspannen laden die zahlreichen Sitz- und Liegegelegenheiten ein. Von Vorteil ist, dass es auch im Hochsommer Schatten und kühle Bereiche gibt. Viele lieben es, barfuß über die Wiesen zu gehen, daher halte ich diese besonders sauber. Nach meiner Wahrnehmung nutzen viel zu wenige Cottbuser das tolle Angebot vor der Haustür. Das liegt vermutlich auch daran, dass es überall in der Stadt weitere herrliche Grünflächen gibt.
Zu welcher Jahreszeit mögen Sie den Park am liebsten?
Im Frühling, wenn alles grünt und auch die Bäume blühen. Da freue ich mich wirklich über jede neue Blüte oder ärgere mich über den Frost, so wie in diesem Jahr. Im Winter finde ich allerdings interessant, wie sich die Sichtachsen verändern.
Und womit kann Ihr Park besonders glänzen?
Wir haben einen vielfältigen Baumbestand und einen einzigartigen Tertiärwald. Bei uns kann man Arten entdecken, die nicht überall zu finden sind. Selbst Fachleute sind gern im Park und erfreuen sich an der Vielfalt. Mitarbeitende des Branitzer Parks kommen in Abstimmung, um Samen für ihr Zukunftsprojekt Baumuniversität zu sammeln und besonders resistente Arten zu finden.
Der Spreeauenpark ist also das ganze Jahr über einen Besuch wert und hat damit großes Potenzial zum Lieblingsort. Was sollten neue Cottbuser*innen außerdem nicht verpassen?
Wir bieten unseren Gästen gepflegte Rasenflächen, die bespielt und betreten werden dürfen und es gibt einen Spielplatz für kleine und große Besucher. Wer keinen Garten hat wird sich bei uns wohl fühlen. Sollte man Gäste erwarten, die einen Wohnwagen besitzen, können diese auf unserem Wohnmobilstellplatz in einer besonderen Umgebung nächtigen.
Was haben Sie für Lieblingsorte in Cottbus?
Neben dem Spreeauenpark bin ich auch gern im Branitzer Park. Vor allem das Schloss hat es mir schon als Kind angetan. Am Standort des heutigen Besucherzentrums war früher mal eine LPG, dort habe ich schon den Stall ausgemistet. Mit ein bisschen Fantasie kann man sich noch heute vorstellen, wie Pückler seinerzeit durch den Park wandelte.
Wir bedanken uns für das Gespräch. Das Interview führte Solveig Schaal.
---
In Nachbarschaft der Pücklerschen Pyramiden erwartet dich ein Parkareal, welches die Verbindung zwischen dem innerstädtischen Grün und dem Landschaftspark Branitz darstellt. Eingerahmt von altehrwürdigen Eichenalleen, Buchenwäldern und ausgedehnten Wiesenflächen prägen verschiedene Themengärten, wie Apotheker- und Bauerngarten, Rosengarten, Rhododendronhain und ein Klanggarten, den Charakter des Parks. Der 1,2 Hektar großen Parkweiher lädt zum Verweilen und zu Tierbeobachtungen ein. Einmalig in Europa entstand der Tertiärwald, eine lebende Nachbildung eines Urwaldes der Braunkohlezeit vor etwa 10 Millionen Jahren mit fossilem Mammutbaumstubben, Kohlemoor und einer Findlingsallee. Familienfreundliche Erlebnisspielplätze, ein Parkcafé und der Anschluss an die Parkeisenbahn erweitern das Angebot.
Aktuell startet der Park in seine belebte Saison. In den Sommermonaten verwandelt er sich in einen der schönsten Open-Air-Veranstaltungsorte: mit Filmnächten, Elbenwald-Festival, Kultursommer oder Sportevents. Inmitten des Parkareals steht das größte Messe- und Tagungszentrum des Landes Brandenburg. Am Donnerstag dieser Woche rücken wir einige Events ins Rampenlicht.
„Geboren“ wurde der heutige Spreeauenpark übrigens 1995 mit der ersten Bundesgartenschau in den neuen Bundesländern. Am morgigen Mittwoch lernst du Karola Komolka kennen, die schon ab 1993 bei der Planung und Gestaltung des Buga-Geländes zwischen Fußballstadion und Tierpark mitwirkte. Heute verantwortet die Parkleiterin mit ihren zwei Kolleg*innen das noch rund 20 Hektar große Areal über alle vier Jahreszeiten hinweg. Worin für sie der besondere Zauber des Spreeauenparks liegt und welche verrückten Erlebnisse sie in den zurückliegenden 30 Jahren mit Flora und Fauna im Cottbuser Süden verbindet, liest du im Journal auf unserer Webseite.
Die Wartezeit bis dahin verkürzt du dir ganz entspannt zum Beispiel auf einem der zahlreichen Liegestühle am Weiher oder beim Spaziergang durch die abwechslungsreiche grüne Oase an der Kiekebuscher Allee 3!
Weitere Infos hier: https://www.cmt-cottbus.de/veranstaltungsorte/spreeauenpark/ und hier https://cottbus-tourismus.de/de/sommer/cottbus-entdecken/gruenes-cottbus/artikel-spreeauenpark.html
Insgesamt 9.000 Euro Preisgeld gab es 2023 für die drei besten Innovationen. Folgende Platzierungen vergab die Final-Jury und das ist seitdem passiert:
1. Platz für quantum grade materials [qgm]
Dr. Owen C. Ernst aus Guben siegte mit seinem Unternehmen “quantum grade materials”. Das vierköpfige Team hat einen weltweit einzigartigen Prozess patentiert, mit dem ein für den Bau von Quantencomputern unerlässliches Gas hergestellt werden kann.
➡ Wie ging‘s nach dem Sieg weiter? Im März 2024 kam die Zusage für den EXIST-Forschungstransfer. Im Rahmen der zweijährigen Förderung sollen nun gemeinsam mit der BTU Cottbus-Senftenberg die Projektziele erreicht und die Gründung vorbereitet werden. Dabei wird auch die Testfertigung im Dock 3 entstehen.
2. Platz ging an den KONSUM Jänschwalde
Die Jury beeindruckte die solide unternehmerische Planung sowie die fachliche Expertise des Gründers Martin Grunewald.
➡ Wie ging's weiter? Im März 2024 eröffnete der gemütliche Laden als eine Kombination aus Konsum und Gastronomie in der Gubener Straße 30b in Jänschwalde.
Instagram: konsum_jaenschwalde
3. Platz für Seenland Safran
Die Jury beeindruckte die visionäre Kraft, Safran für gastromische, aber auch medizinische Zwecke erfolgreich in der Lausitz anzubauen.
➡ Wie ging's weiter? Immer neue Ideen und Rezepte sowie (Groß-)Abnehmer des innovativen Gewürzes unterstützen den Gründer Matthias Trentzsch. Erntemenge konnte vervielfacht werden und es wird weiter eifrig an einer automatisierten Ernte gearbeitet. Mit über 9.000 Followern bei Instagram ist der Gründer bereits in aller Munde.
Instagram: matthiastrentzsch
Wenn dich diese Erfolgsgeschichten motivieren, selbst eine Geschäftsidee zu professionalisieren, registriere dich hier und greife nach den Sternen!✨ Noch bis 30. Juni kannst du dich für die Star*Parade 2024 anmelden. Es warten kostenfreie Workshops und dein Platz bei der Abschlussveranstaltung am 19. September.
Gut zu wissen:
In den vergangenen 18 Jahren hat der ehem. LEX/ heute Star*Parade über 330 Unternehmen mit mehr als 220.000 Euro Preisgeld auf ihrem Weg in eine erfolgreiche unternehmerische Selbstständigkeit unterstützt. Dadurch wurden mehr als 1.100 Arbeitsplätze in der Lausitz geschaffen und Spotlights auf die vielfältige und innovative Lausitzer Gründungsszene gerichtet.